Der Diamant-Verlobungsring

Die lange Tradition des Diamant-Verlobungsringes, hat ihren Beginn in unserem wunderschönen Österreich. Kein Wunder, denn auch die Heirat ist ein signifikanter Teil unserer Geschichte...

„Bella gerant alii, tu felix Austria nube“ – oder übersetzt: Kriege führen mögen andere, du, glückliches Österreich, heirate.


Kaiser Maximilian I. leitete im 15. Jahrhundert den Aufstieg der Habsburg Dynastie zur Weltmacht ein. Durch Kriege, aber auch durch eine sehr erfolgreiche, und über Generationen weitergeführte, Heiratspolitik.

Da ist es auch kein Wunder, dass der erste Diamant-Verlobungsring der Weltgeschichte, von ebendiesem Kaiser Maximilian I. in 1477 an seine Verlobte Herzogin Maria von Burgund übergeben wurde. Diese Übergabe startete nicht nur den Siegeszug der Habsburger, sondern auch den des Diamantringes!


Bereits im alten Ägypten, wurden Trauringe ausgetauscht - allerdings ohne Gold und Diamanten, dafür aus Hanf oder Schilf. Die runde, endlose Form des Ringes sollte die ewige Liebe symbolisieren. Er sollte am vierten Finger der Hand stecken, da sie glaubten in diesem Finger verlaufe eine Vene die direkt zum Herzen führt. Diese Tradition wurde später im alten Rom fortgesetzt. Verheiratete Frauen sollten Ringe mit kleinen Schlüsseln tragen, um deren Zugehörigkeit zum Ehemann zu verdeutlichen.

Der Diamant-Verlobungsring, den Kaiser Maximilian I. seiner Zukünftigen an den Finger steckte, war der erste, der nicht nur als Zeichen der Zusammengehörigkeit, sondern als Schmuckstück im Mittelpunkt stand. Er war aus Gold und mit Diamantstücken (diese waren zu der Zeit eigentlich nur Männern vorbehalten) in Form eines ‚M‘ besetzt. Das klingt romantisch und fortschrittlich, jedoch war dies historisch gesehen eher ein zur Schau stellen des pompösen Reichtums der Habsburger.


Heutzutage ist ein Diamantring bei einer Verlobung kaum wegzudenken und begonnen hat alles in unserer wunderschönen Heimat….


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Beitrag aus der Heimatlust Post März '21